Dinner in the dark

E: Last year I had seen a report on television about a different Dinner . This report said we should find our senses again . It called : “ Dinner in the Dark “ . Nowadays we daily focused on what we see and are generally very visual . So you don’t even give a person the chance to get to know you better because he doesn’t look like you like it. Or a good example is advertising. When we see something  what we like , we want to have it. The senses play an important role in our world. Nevertheless, we have many of them almost forgotten .
Back to the TV report. At that time it was new and totally exciting . It was shown a restaurant, which was totally darkened and blind persons served meals to guests. I found this aspect that people with disability are needed, great. And are accepted like on of us. And that is also the fact that you had to eat like a blind person. So maybe you can understand blind persons better, after such an experience. According to the report , I searched providers with different conditions, online . I have decided on a super offer and bought me a voucher. As I had the voucher, I put this voucher to the stack of voucher and forget it * laughs * . So it happened to me in any case. After a major cleaning this voucher fell back into my hands and I was a little bit shocked. A year was gone after buying this voucher. I had to make an appointment  quickly before nothing works.
And on Saturday it was finally time to use this voucher . Of course you can imagine that it will be not so many pictures of this event.
Full of anticipation, I stood with a few other guests in front of the restaurant and was full of thoughts . “ What comes to me ? “ “ Will I make it ? “ “ Will I stain from top to bottom ? “ ( That is why I’m all in black :)) „Will I broke something ?“, “ Will it be scary for me to be able to see anything ? “ . Questions after questions raced through my head. Finally it was time . We were allowed to come in to the lobby . First, I had to use the restrooms.
I must say the toilets were in my opinion not really clean. I was very confused, but the anticipation of the evening had me quickly forgotten about this dirty toilets. We were shown on a laid table in the foyer and a man explained what we would find in the dark room there. We were led by two men with Night vision device into the dark room . It was very funny to see nothing at once. First of all, I gently felt everything in front of me and so far also found everything. Then it went to the starter, which was actually quite good to eat. We had 2 different salads and a cucumber soup . As an aperitif , there was a Hugo . The hardest part of all was to have pouring the drinks on my own. But I quickly realized that the other senses is presented ready. I smelled , felt , tasted and heard everything with much more intense. I’ve realized many things , not out of the asparagus . I thought this would be mushrooms 🙂 . The main dish was quite tasty . Only my company had a very long hair under his meat. After that I can’t eat anything. The dessert was not my taste , although I had been looking forward to it.  When we came out , the food was just as it should appear on a table. It looks very good.
But the best thing was, to see again.
My conclusion is : It was a real adventure and it is really worth it . Just not in this restaurant. Everything went very chaotic and unstructured. Do you also have such a dinner experience for yourself ? What were your experiences? Would you do it again ?

Yours Katharina

 

D: Letztes Jahr hatte ich einen Bericht im Fernseher gesehen, über ein Art neues Erlebnis beim Dinner. Es hieß man solle seine Sinne wieder finden – „DINNER in the DARK“. Heutzutage konzentrieren wir uns täglich darauf was, wo und wie wir sehen. So gibt man teilweise Menschen nicht mal die Chance einen kennen zu lernen weil er einem optisch nicht gefällt. Ein großer Vorreiter dafür, ist die Werbung. Wenn wir was sehen dass uns gefällt, wollen wir es haben. Die Sinne spielen in unserer Welt eine wichtige Rolle. Dennoch haben wir viele davon schon fast verlernt.
Zurück zum Fernsehbericht.
Damals war es neu und total spannend. Es wurde ein Restaurant gezeigt, welches total abgedunkelt war und Blinde haben dort ihre Gäste bedient. Ich fand diesen Aspekt dass auch Menschen mit einer Behinderung gebraucht werden und als einer von uns gesehen wird, toll. Und das man sich auch dadurch, dass man als sehender im dunklen essen musste, man sich viel besser in die Lage der Blinden Menschen hinein versetzen konnte. Nach dem Bericht, habe ich mich dann gleich mal online schlau gemacht. Diverse Anbieter warben mit verschiedenen Angboten. Ich habe mich für ein 4 -Gänge Menü mit Getränken inklusive entschieden. So wie das nun mal ist, legt man seine Gutscheine auf den Stapel von Gutscheinen und vergisst ihn *lach*. Also so ist es mir auf jeden Fall ergangen. Nach einem Großputz fiel er mir wieder in die Hände, und ich war etwas geschockt. Schon ein Jahr rum! Schnell einen Termin ausmachen, bevor da gar nichts mehr geht, war die Devise.
Und am Samstag war es nun soweit. Ihr könnt euch natürlich schon vorstellen, dass es heute nicht so viele Bilder geben wird . Es heißt ja nicht umsonst „Dinner in the Dark“ :).
Voller Vorfreude stand ich da mit ein paar anderen Gästen vor dem Restaurant und war voller Gedanken. „Was kommt auf mich zu?“ „Schaffe ich das?“ „Werde ich mich von oben bis unten bekleckern?“ (Deshalb auch ganz in schwarz :)) „Mache ich noch was kaputt“ „Wird es angsteinflößend für mich sein, nichts sehen zu können?“. Fragen über Fragen schossen mir durch den Kopf. Endlich war es soweit. Wir durften ins Foyer rein kommen. Erst einmal musste ich noch die Toiletten aufsuchen, man weiß ja nicht wie es dann einem im dunklen geht.
Ich muss sagen, die Toiletten waren meiner Meinung nach nicht wirklich sauber. Was mich etwas stutzig werden lies. aber die Vorfreude auf den Abend lies mich das schnell vergessen. Uns wurde erst einmal ein gedeckter Tisch im Foyer gezeigt und daraufhin erklärt, was wir da vorfinden würden. Wir wurden von 2 Männern mit Nachtsichtgeräten in die dunkle Kammer geführt. Es war schon sehr komisch auf einmal nichts mehr sehen zu können. Erst einmal habe ich vorsichtig alles vor mir gefühlt und so weit auch alles vorgefunden. Dann ging es an die Vorspeise, die eigentlich recht gut zum Essen war. Wir hatten 2 verschiende Salate und eine Gurkensuppe. Als Apperitif gab es einen Hugo. Das schwierigste an allem war, sich selbst die Getränke einschütten zu müssen. Aber ich kam wirklich gut zurecht. Ich merkte aber schnell, dass die anderen Sinne sich einstellten. Man roch, fühlte, schmeckte und hörte alles viel intensiver. Ich habe viele Sachen erkannt, außer den Spargel nicht. Ich dachte es wären Pilze :). Die Hauptspeise war ganz lecker. Nur meine Begleitung hatte ein sehr langes Haar unter seinem Fleisch. Was einem sofort den Appetitt nimmt. Die Nachspeise hat mir so gar nicht gefallen, obwohl ich mich so darauf gefreut hatte. Als wir raus kamen, stand das Essen so wie es aussehen sollte auf einem Tisch. Und ich war wirklich wieder froh sehen zu dürfen.
Mein Fazit ist: Es war ein echtes Abenteuer und es lohnt sich wirklich. Nur nicht in diesem Restaurant. Alles lief dort sehr chaotisch und unstrukturiert ab. Zudem hatten sie es da nicht so mit der Hygiene, was mir eigentlich sehr wichtig ist. Habt ihr auch so ein Dinner mal erlebt? Wie waren eure Erfahrungen? Würdet ihr das noch einmal machen?

Eure Katharina

 

 

 

 

One Comment

Kommentar verfassen

%d Bloggern gefällt das: