Quantum Courage

E:

The fashion brand Quantum Courage has called to show our brave side to us. I thought about it a long time- back and forth- what scares me very much? I thought I would do Houserunning, skydiving or something very dangerous (enough vouchers are still around here :)), but I decided for something else. For some of you, it may be banal and boring and perhaps many think that it has nothing to do with willpower. But I want to tell you the story behind my willpower for „inline skating“ and why this is one of my nightmare.

Now we go a few years back. I was a student and I worked on weekends as during the holidays, always at the Europa Park Rust. Since the distance from my parents‘ house was not far, and with inliner it has taken me about 30 minutes, that was no problem for me. Thus I had also done my workout a day and could be outside an breath lots of fresh air.

One day, on a long day’s work, which incidentally was very hot far beyond the 30 degrees mark, I went full exhaustion with the liner home and was angry about me, because I hadn’t taken my car.
The street was totally overheated and the heat surrounded me from all sides. I was totally exhausted and was happy to see the last 500 meters in front of me. I was looking forward to take off this Inline shoes. Unfortunately, everything changed.

Go to our main street a few weeks, the road has been previously renewed, and therefore the tar was quite fresh. The heat swelled enormously and I’m stuck with my liner in this tar. And everyone know, that you don’t drive slow with your Inliner, especially as Intermediate driver.

I was very unhappy because I had not seen the danger easily. I felts hard that I flew on my tailbone. I sat there and didn’t feel my legs. I was completely apathetic and cried all the time. All my life walked past my mind’s eye, all I couldn’t do anymore if I were sitting in a wheelchair. Then I started with positiver thoughts, clearly I can handle it well when others can make it too. I can do it too, and nobody won’t stop me.

After about 20 minutes my legs were tingling. You can’t imagine how happy I was. As if a giant, super and mega large stone felt off me. I straightened up slowly, took my liner off and went home. I was ok again and nothing hurts anymore, just my tailbone a little bit. But the pain should come only a few years later.

My back pain begins, also migraines and I could no longer sit on a chair without a pillow.

After visiting orthopedist, it was clear to me that my tailbone had dawned and had grown unfortunately very bad together. The doctor said I should always run with a little pillow around (to chair upholstery) and make also lot of sports , to build my back muscles.  So I can keep the damage to a minimum, but none can fix it at all. So I need to live with it.

I have begun to make more sport and my migraines have formed extremely back. Clear my back pain I’ll never get completely rid of, but it’s gotten a lot better.

Since the day when the accident happened, I never been again on Inliner. But today it was the day. I was nervous and my body was shaking. My first steps were miserable and I was really scared. But I did it and I am so proud of myself. I’ll never drive like in the past , but I’ve taken an important step for me.
And I thank the fashion brand Quantum Courage, that they encouraged me in any way to face my fear. What’s your fear? Tell me about it.

 

 

 

D:

Die Modemarke Quantum Courage hat dazu aufgerufen unsere mutige Seite an uns zu zeigen. Ich habe lange hin und her überlegt, was mir Angst macht und ich dabei sehr viel Überwindung brauche. Klar hätte ich nun Houserunning, Fallschirmspringen oder sonst was tun können, genug Gutscheine liegen hier immer noch herum :). Aber ich habe mich für etwas anderes entschieden. Für manche mag es banal und öde sein und vielleicht denken sich viele, dass dazu kein Mut notwendig ist. Aber ich möchte euch die Geschichte dahinter erzählen, warum mich gerade „Inlineskating“ sehr viel Überwindung gekostet hat.

Nun wir gehen ein paar Jährchen zurück. Ich war Schülerin und habe am Wochenende so wie in den Ferien, immer im Europa Park Rust gearbeitet. Da die Entfernung von meinem Elternhaus gering war und ich mit Inliner ca. 30 Minuten gebraucht hatte, war das auch gar kein Problem. Somit hatte ich zusätzlich mein Workout am Tag vollbracht und konnte an der frischen Luft sein.

Eines Tages, an einem langen Arbeitstag, der übrigens sehr heiß war weit über die 30 Grad Marke, bin ich voller Erschöpfung mit den Inliner nach Hause gefahren und habe mich zunehmend darüber geärgert, warum ich nicht mein Auto genommen hatte.
Die Straße war total überhitzt und die Hitze umgab mich von allen Seiten. Ich war total erschöpft und war froh die letzten 500 m vor mir zu sehen. Ich hatte mich unheimlich darauf gerfreut diese Inliner auszuziehen und meinen geschundenen Füße Freiluft zu gewähren. Leider kam alles anders.

Auf unserer Hauptstrasse wurde einige Wochen zuvor die Straße erneuert und somit war der Teer recht frisch. Durch die Hitze quoll er enorm auf und ich bin mit meinen Inliner hängen geblieben. Und jeder weiß, dass man mit Inliner nicht im Schneckentempo fährt, vor allem als Fortgeschrittener Fahrer.

Ich bin ganz unglücklich gestürzt, da ich die Gefahr einfach nicht gesehen hatte. Ich bin so gestürzt, dass ich auf mein Steißbein geflogen bin. Ich saß da und spürte meine Beine nicht mehr. Ich wurde ganz aphatisch und heulte nur noch. Mein ganzes Leben ging an meinem inneren Auge vorbei, alles was ich nicht mehr machen konnte, wenn ich im Rollstuhl sitzen würde. Dann kamen mir die Gedanken, klar schaff ich das auch, wenn andere das schaffen, schaffe ich das auch und ich lasse mich von nichts aufhalten. Nach ca. 20 Minuten kribbelten meine Beine. Ihr könnt euch nicht vorstellen wie erleichtert ich war. Als ob, ein riesen, super und mega großer Stein von einem fällt. Ich richtete mich langsam auf, zog meine Inliner aus und ging nach Hause. Danach war nichts mehr vom Sturz zu spüren, ausser ein blauer Fleck war vorhanden. Das Übel sollte aber erst Jahre später kommen.

Denn dann fingen die Rückenschmerzen an, die Migräneanfälle und ich konnte nicht mehr lange auf einem Stuhl ohne Polsterung sitzen, ohne dass es von innen nach außen alles auf rieb.

Nach dem Orthopädenbesuch war mir klar, dass mein Steißbein angebrochen war und ganz blöd zusammen gewachsen war. Die Ärztin meinte ich solle immer mit nem Nackenhörnchen herum laufen (zwecks Stuhlpolsterung) und viel Sport machen um meine Rückenmuskulatur aufzubauen. So kann ich den Schaden gering halten, aber beheben kann man das alles leider nicht mehr und ich müsse damit leben. Ich habe angefangen mehr Sport zu machen und meine Migräneanfälle haben sich extrem zurück gebildet. Klar meine Rückenschmerzen werde ich nie ganz los bekommen, aber es ist schon viel besser geworden.

Seit dem Tag wo dieser Unfall passiert ist, habe ich mich nicht mehr auf Inliner getraut. Bis heute. Irgendwann muss ich mich meiner Angst stellen und mein Trauma überwinden. Und heute habe ich es getan und bin so stolz auf mich. Die ersten Schritte waren wirklich miserabel, denn ich hatte wirklich Angst. Mein ganzer Körper zitterte, insbesondere meine Knie. Meine Hände waren kalt und schweißgebadet. Aber ich habe es geschafft. So wie früher werde ich nie wieder fahren, das ist mir klar, aber ich habe einen wichtigen Schritt für mich getan.
Und ich danke  Quantum Courage, dass sie mich in irgendeiner Weise dazu ermutigt hat, mich meiner Angst zu stellen.

Was macht dir denn besonders Angst?

 

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  • In einer Kooperation mit Quantum Courage. Danke an dieser Stelle für mein T-Shirt.

 

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