Sunday Post-Xenophobia

E:
Today, a new era begins on my blog.
Every Sunday there’ll be a new article about my feelings and thoughts, that have accompanied me during the week, published here. This Sunday my „Sunday Post-Xenophobia“ is about the situation at the moment in Germany.  Although it is a small part of it, but it exists. No matter where I look, everywhere hits me a message or headline directly into my heart. Headlines such as „Again, an asylum home burned“, „Locals of a town defend themselves against an asylum home“ or even those headlines like „some people attack on asylum „,takes my breath away.

I understand both sides. Those who are afraid of losing their culture and also those who search for their refuge.

I was born in Kazakhstan, and with 4 years I have come to Germany since my ancestors were German, I had the „right“ to come home. I’ve always had a German passport and only a german passport. I belong to the people who called „Spätaussiedler“ who was allowed to enter Germany after German reunification and the end of the Berlin Wall. I was thoroughly German, only I was born somewhere else, but I was treated like a foreigner. Therefore, I can feel myself into a refugee. Those refugees who flee just before the war and seek shelter inside. Imagine YOU are a refugee. How you’ll feel like about to left your home, just because of you need to? Only with the things that you carry with you? Without knowing what you’re expecting in your new home or how about your future? In my opinion, it’s a terrible feeling.
My parents were in that situation too, and I am incredibly proud that they have mastered everything. Despite the language barrier, they’re started a new beginning in a new country and have always given us a loving home. It isn’t so that we would have lived in Kazakhstan bad, because we were one of the top layer through inheritances from New York and Germany, but my grandparents and my parents just wanted to return to their roots.

In Germany arrived, we had nothing, only a suitcase and what we wore.
I love Germany and I would really want to never stay anywhere else (perhaps for a certain time;)), because this is my home, don’t get me wrong. But what I’ve been through, it was really not nice and friendly. Bullying at school, not by the student but by the teacher because they always knew about the registration where I was born. I was really in that mood to banish my Russian language completely out of my vocabulary, it was the stupidest thing I’ve ever done, but at the situation at that time I wanted it that way. Just to be a part of this unity. Fortunately, my parents always spoke Russian to each other, when my sister and I shouldn’t know what they’re speaking. Because of my curiosity, I’ve learned the Russian language.  I understand everything, but I can’t  read or write, which I can change soon. Because languages ​​are the greatest asset, that  humans were given.
Through the media world, we’ve all come so close to each other like never before. I get to know lots of great people from different nations and also many cultures and customs. I’m so glad for every experience that I could make and I hope of course, that I can do more.

And such phrases as, „You’re not like THEM, you’re different,“ I really don’t want to hear anymore! I think we are all equal because we are all people who love to laugh, and sometimes we’re also sad. We are human beings and we  should act like ones. I hope someday, that we’ll can live all together instead against each other.

 

D:
Ab heute fängt auf meinem Blog eine neue Ära an.
Ab heute, wird Sonntags ein Artikel über meine Gefühle und Gedanken, die mich die Woche über begleitet haben, hier veröffentlicht. Was mich zur Zeit wirklich schwer beschäftigt, ist der „Fremdenhass“ in Deutschland. Es ist zwar ein kleiner Teil, der aber dennoch da ist. Egal wohin ich schaue, überall trifft mich eine Nachricht oder Schlagzeile mitten ins Herz. Schlagzeilen wie, „Erneut ein Asylheim abgebrannt“, „Einwohner wehren sich gegen ein Asylheim“ oder auch solche Schlagzeilen wie „Übergriff auf Asylanten“, schnüren mir die Luft ab. Ich verstehe beide Seiten. Die, die Angst haben ihr Kultur zu verlieren und die, die Zuflucht suchen.

Ich selbst wurde in Kasachstan geboren, und mit 4 Jahren bin ich nach Deutschland gekommen, da meine Vorfahren Deutsche waren, hatte ich das „Recht“ Heim zu kommen. Ich hatte schon immer einen Deutschen Pass und nur den. Ich gehöre zu den Menschen, die nach der Wende und das Ende der Berliner Mauer, wieder nach Deutschland einreisen durften, die sogenannten „Spätausiedler“. Ich war von Grund auf Deutsche, nur wurde ich woanders geboren, dennoch wurde ich wie ein Ausländer behandelt. Daher, kann ich mich sehr wohl in die Flüchtlinge, die gerade vor dem Krieg fliehen und Schutz suchen, hinein fühlen. Man stelle sich nur an die Stelle der Flüchtlinge. Wie wäre es wenn ich aus meiner Heimat fliehen müsste? Nur mit den Sachen die ich an mir trage? Ohne Gewissheit, was mich erwartet oder was ich von  meiner Zukunft erwarten kann? Ich finde die Vorstellung furchtbar.
Meine Eltern waren in so einer Situation und ich bin unheimlich stolz darauf, dass sie trotz Sprachbarriere und Neuanfang alles gemeistert haben und uns immer ein liebevolles Zuhause gegeben haben. Es ist nicht so, dass wir in Kasachstan schlecht gelebt hätten, denn wir gehörten zu der obersten Schicht durch Erbschaften aus New York und Deutschland, aber meine Großeltern und meine Eltern wollten einfach zu ihren Wurzeln zurück. Durch den Mauerfall, war es wieder möglich nach Hause zu kommen, ohne eingesperrt zu werden.

In Deutschland angekommen, hatten wir NICHTS, nur einen Koffer und das was wir trugen.
Ich liebe Deutschland und ich würde wirklich nie woanders leben wollen (vielleicht für eine bestimmte Zeit ;)), denn das ist meine Heimat, versteht mich nicht falsch. Aber was ich durchgemacht habe, war wirklich nicht schön. Sei es Mobbing in der Schule, nicht durch die Schüler, sondern durch die Lehrer, weil sie über das Anmeldeformular immer wussten wo ich geboren wurde. Denn ich selbst, habe mich wirklich sehr bemüht, die russsiche Sprache ganz aus meinem Wortschatz zu verbannen, im Nachinein war dass das dümmste was ich je gemacht habe, aber in der damaligen Situation wollte ich das so. Zum Glück, haben meine Eltern untereinander immer russisch gesprochen, wenn meine Schwester und ich etwas nicht wissen sollten. Und da ich so neugierig war, habe ich dadurch die russische Sprache beibehalten. Ich verstehe zwar alles, aber ich kann weder lesen noch schreiben, was ich hoffentlich bald ändern kann. Denn Sprachen sind das größte Gut, welches uns Menschen zuteil wurde.
Durch die mediale Welt, sind wir uns alle schon so nah gekommen, wie noch nie zuvor. Ich habe tolle Menschen aus verschiedenen Nationen kennen gelernt, und viele Kulturen und Bräuche erlebt. Ich bin froh um jede Erfahrung die ich machen konnte und hoffe natürlich dass ich meinen Horizont immer wieder erweitern kann und darf.

Und solche Sätze wie, „Du bist ja nicht wie DIE, du bist ja anders“, will ich nicht mehr hören! Ich finde wir sind alle gleich, denn wir sind alle Menschen, die lieben, lachen und auch mal traurig sein dürfen. Wir sind Menschen und sollten uns auch so verhalten. Ich hoffe, dass wir eines Tages alle miteinander, statt gegeneinander leben können.

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